Die NSU-Monologe

Dokumentarisches Theaterstück: Die NSU-MONOLOGE

Das dokumentarische Theaterstück NSU-MONOLOGE von der Bühne für Menschenrechte wurde im Juni nach Stuttgart geholt. Mit dem Theaterstück soll der NSU-Opfer gedacht werden und zugleich ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und Rassismus gesetzt werden.

Durch das breite Bündnis von Unterstützer*innen der Veranstaltung soll deutlich gemacht werden, dass mehrere Einrichtungen und Vereine bereit sind, mit ihrer Unterstützung und mit ihrem Namen zu zeigen, dass Rassismus in Stuttgart keinen Platz hat.

Die NSU-MONOLOGE

Wenige Wochen nach Urteilsverkündung im NSU-Prozess in München, erzählen die NSU-MONOLOGE von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU – von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der 1. Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.

Die NSU-MONOLOGE sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend – roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten.

Weitere Informationen unter www.buehne-fuer-menschenrechte.de/nsu-monologe

Aktionszeitraum

1. Juni 2018

Ort

Altes Feuerwehrhaus Stuttgart-Süd

Veranstalter*innen
  • Jugend-, Kultur- und Freundschaftsverein Stuttgart e.V.
  • DIDF-Jugend Stuttgart
Themenfeld(er)
  • Antimuslimischer Rassismus
  • Rechtsextreme Orientierungen und Handlungen
  • Vielfalt und Diversity
  • Demokratiestärkung
Typ der Einzelmaßnahme
  • Kulturelles Angebot (Theater, Film, Konzert, etc.)