Interkultureller Dialog & spiritueller Begegnungsprozess
Ein Projekt von Schalom und Salam, 2025
Das Projekt wurde im Zeitraum Juli bis November 2025 durchgeführt und richtete sich an zwölf junge Erwachsene aus jüdischen, muslimischen und verbündeten Communities. Ziel war es, einen strukturierten Lern- und Dialograum zu schaffen, in dem persönliche Erfahrungen, Identitätsthemen und konfliktrelevante Perspektiven reflektiert und in Austausch gebracht werden können. Die Maßnahme kombinierte digitale Workshops mit einem zentralen Präsenzseminar.
Projektaufbau und Methoden
Das Projekt umfasste:
- vier Online-Workshops (22.07., 29.07., 12.08., 19.08.2025),
- eine digitale Vorbereitungssitzung (26.09.2025),
- ein ganztägiges Präsenzseminar im Haus der Geschichte Baden-Württemberg (27.09.2025),
- zwei vertiefende Online-Seminare (19. und 20.11.2025).
Eingesetzte Methoden: persönliches Storytelling, aktives Zuhören, Identitätsmapping, spiritueller Fragebogen, reflexive Kleingruppenarbeit sowie das dialogorientierte Format „Masks“. Die Umsetzung erfolgte durch die beauftragten Referenten Ahmad Mukbel und Shay Ottolenghi.
Zielsetzung und Ergebnisse
Das Projekt zielte auf die Stärkung von Empathie, Perspektivübernahme und reflektiertem Dialogverhalten ab. Die Teilnehmenden verbesserten ihre Fähigkeiten, konfliktrelevante Themen konstruktiv anzusprechen, eigene Positionen klarer zu formulieren und andere Haltungen auszuhalten.
Darüber hinaus entstanden belastbare gruppenübergreifende Beziehungen, und die vermittelten Methoden konnten von den Teilnehmenden anschließend in familiären, schulischen und gemeinschaftlichen Kontexten weiter genutzt werden.
Rahmenbedingungen und Förderung
Diese Förderstrukturen ermöglichten die umfassende Umsetzung der Maßnahme. Die Online-Workshops boten niedrigschwelligen Zugang, und das Präsenzmodul fand in barrierefreien Räumlichkeiten des Haus der Geschichte statt.
Fazit
Die Maßnahme erreichte ihre wesentlichen Ziele. Die Teilnehmenden entwickelten nachhaltige dialogische und reflexive Kompetenzen, die sie in ihren sozialen Umfeldern weitertragen. Das Projekt leistete damit einen wirksamen Beitrag zur Förderung interkultureller Verständigung und zur Stärkung von demokratischer Haltung und sozialem Zusammenhalt.
Fonds
Aktionsfonds
Aktionszeitraum
Juli bis Dezember 2025
Orte
Online / Stuttgart
Initiator_innen
Zielgruppen
jüdische und muslimische junge Erwachsene und Multiplikator_innen, insbesondere Menschen mit Migrationsbiografien sowie queere Personen aus beiden Communities.
Themenfelder
- Antimuslimischer Rassismus
- Antisemitismus
- Demokratiestärkung
- Förderung jugendlichen Engagements
- Rassismus
- Vielfalt und Diversity
Typ der Einzelmaßnahme
- Pädagogisches Angebot