Theaterprojekt "Wir waren mal Freunde"
Das Theaterensemble Radics aus Berlin wurde im Februar in die Maybach-Schule eingeladen. Das Theaterstück wurde gemeinsam mit Pädagog_innen und Jugendsozialarbeiter_innen entwickelt. Das Stück greift Themen wie Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Freundschaft auf. Dadurch wird für diese Themen sensibilisiert.
Nach dem Theaterstück fand ein Austausch statt.
Handlung:
Der sechzehnjährige Joscha hat einem Obdachlosen das Leben gerettet. Der Mann schlief in einem im Bau befindlichen Asylwohnheim, als es in Brand gesteckt wurde. Zuerst gefeiert als Held, gerät Joscha schnell selbst in Verdacht, den Brand gelegt zu haben. Joscha schweigt zu diesen Vorwürfen, da er glaubt, dass seine Schwester Marion für den Brandanschlag mit verantwortlich ist. Joscha wird nun an seiner Schule von vielen Mitschülern gemieden und ausgegrenzt, er erhält aber auch Zuspruch für seine vermeintliche Tat. In dieser Zeit findet an Joscha´s Schule auch eine Projektwoche zum Thema „Deine Zukunft“ statt. Hier trifft er auf Melek, eine gläubige muslimische Mitschülerin. Mit ihr soll er ein Projektteam bilden. Sticheleien und Abneigung bestimmen die ersten Tage ihrer gemeinsamen Teamarbeit, aber auch der Wunsch nach Vertrauen und gegenseitiger Anerkennung. In der Art einer dokumentarischen Krimigeschichte wird geschildert, wie ehemals vier Freunde aus der Grundschulzeit – nunmehr als Jugendliche – Vorurteile gegeneinander aufgebaut haben. Eine Spurensuche beginnt.
Fonds
Ad-hoc Fonds
Aktionszeitraum
September – Dezember 2025
Orte
Wilhelm-Maybach-Schule
Zielgruppen
Schüler_innen zwischen 16 und 30 Jahre am Technischen Gymnasium
Themenfelder
- Demokratiestärkung
- Migration, Flucht und Asyl
- Rassismus
- Vielfalt und Diversity
- Wertediskussion
- Gewaltprävention
Typ der Einzelmaßnahme
- Kulturelles Angebot
- Schulprojekt