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Konzeption Verschwörungstheorien-Workshops

Der Projekttag wurde mit dem Ziel konzipiert, Jugendliche für die Gefahren und Auswirkungen von Verschwörungstheorien auf das demokratische Zusammenleben zu sensibilisieren. Dabei stand insbesondere im Fokus, aufzuzeigen, wie Verschwörungserzählungen funktionieren, welche Argumentationsmuster ihnen zugrunde liegen und welche Auswirkungen sie auf gesellschaftliche Debatten sowie auf betroffene Personen haben können.

Inhaltlich setzte der Projekttag auf eine kritische Auseinandersetzung mit dem ideologischen Aufbau von Verschwörungstheorien. Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit typischen Narrativen, Kommunikationsstrategien und Verbreitungswegen solcher Erzählungen. Ziel war es, ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, warum Verschwörungstheorien für manche Menschen attraktiv erscheinen und welche Rolle sie in gesellschaftlichen und politischen Diskursen spielen.

Darüber hinaus wurden gemeinsam Strategien erarbeitet, wie Jugendliche im Alltag mit Verschwörungserzählungen umgehen können, beispielsweise im Freundeskreis, in sozialen Medien oder im familiären Umfeld. Der Projekttag bot dafür Raum für Austausch, Diskussion und Reflexion.

Konzipiert und umgesetzt wurde der Projekttag in Kooperation zwischen dem Stadtjugendring Stuttgart e.V. und dem Team meX der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Die Zusammenarbeit ermöglichte es, fachliche Expertise aus der politischen Bildungsarbeit mit der praktischen Jugendarbeit zu verbinden und ein zielgruppengerechtes Bildungsangebot für Jugendliche zu entwickeln.

Fonds

Jugendfonds

Aktionszeitraum

Juni bis Dezember 2022

Ort

Stuttgarter Schulen

Initiator_innen

Stadtjugendring Stuttgart e.V. und Landeszentrale für politische Bildung BW

Zielgruppen

Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahre

w

Themenfelder

  • Rassismus
  • Rechtsextreme Orientierungen/ Handlungen
  • Verschwörungserzählungen
h

Typ der Einzelmaßnahme

  • Pädagogisches Angebot