Künstlerische Auseinandersetzung mit einem Code of Conduct
Im Zeitraum von September bis Dezember 2025 realisierte der Verein Literally Peace e. V. das Projekt „Künstlerische Auseinandersetzung mit Code of Conduct“. Ziel war es, junge Menschen durch die kreative Arbeit mit Vielfalt und gesellschaftlichem Zusammenhalt zu empowern und ihre Perspektiven im öffentlichen Raum sichtbar zu machen. Das Projekt diente als Plattform, um zentrale Werte zu reflektieren und diese langfristig in einer gefestigten Vereinskultur zu verankern.
Die Umsetzung erfolgte durch eine Kombination aus praxisnaher Wertearbeit und künstlerischen Ausdrucksformen. Dabei wurden die Formate gezielt an die Bedürfnisse der Teilnehmenden angepasst:
- Künstlerischer Ganztagesworkshop: Im November erarbeiteten die Teilnehmenden im Stadtpalais Stuttgart kreative Interpretationen zu Werten des Zusammenlebens.
- Schreibwerkstätten: Im Dezember fanden zwei spezifische Werkstätten statt – eine in arabischer und eine in deutscher Sprache –, die sich intensiv mit enstandenen „Code of Conduct“ befassten.
- Öffentliche Präsentation: Die Ergebnisse wurden sowohl analog im Stadtpalais als auch im Rahmen einer digitalen Online-Lesung der Öffentlichkeit vorgestellt.
Das Projekt richtete sich primär an junge Erwachsene mit und ohne Flucht- und Migrationsgeschichte. Durch mehrsprachige Angebote und einfache Sprache wurden gezielt Barrieren abgebaut, um eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen.
Durch das Projekt erfuhren die Teilnehmenden eine Stärkung ihres Selbstbewusstseins und eine Sensibilisierung für diskriminierungskritische Werte. Der neu erarbeitete Verhaltenskodex wirkt somit als nachhaltiges Fundament für das weitere Miteinander im Verein und darüber hinaus.
Fonds
Aktionsfonds
Aktionszeitraum
September bis Dezember 2025
Ort
Stuttgart
Initiator_innen
Zielgruppen
junge Menschen mit und ohne Flucht- und Migrationsgeschichte ab 18 Jahren sowie Kunst- und Kulturschaffende
Themenfelder
- Vielfalt und Diversity
Typ der Einzelmaßnahme
- Kulturelles Angebot