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60 Jahre dt-türk. Anwerbeabkommen - Koffer voll Hoffnung: Eine Brücke zwischen der ersten und dritten/vierten Generation: Gastarbeiter-Monologe in Stuttgart

Der Verein hat das Theaterstück „Gastarbeiter-Monologe“ von Mesut Bayraktar aus Hamburg nach Stuttgart einladen. Das Theaterstück wird am 25.11. im Hamburger Schauspielhaus uraufgeführt.

Nach dem Theaterstück gab es Raum für Austausch und Fragen.

„Erinnern heißt, die Gegenwart zu hinterfragen.“ Am 30. Oktober 2021 jährte sich das deutsch-türkische Anwerbeabkommen zum 60. Mal. Vor diesem Hintergrund eröffnet Mesut Bayraktars Text widerspruchsvolle Blickwinkel auf die Schattenseiten der Migrationsgeschichte.

Die Monologe erzählen von rassistischer Ausgrenzung, von Scham, Hoffnung, Heimweh, sozialer Gewalt und dem Kampf um Anerkennung und Würde, der bis in die Gegenwart andauert. Sie machen deutlich, dass die Gerufenen, die nach dem Aufbau eines in Trümmern liegenden Landes wieder verschwinden sollten, längst zu diesem Land gehören. Ebenso wie ihre Töchter und Söhne. Bewusst wählt der Autor den historisch gewachsenen Begriff „Gastarbeiter“, als Teil der BRD-Geschichte, und bringt seine Monologe dagegen in Stellung. Mesut Bayraktar, geboren 1990 in Wuppertal, ist Autor der Romane »Briefe aus Istanbul« (2018), »Wunsch der Verwüstlichen« und »Aydin« (2021).

Fonds

Jugendfonds

Aktionszeitraum

23. Oktober 2022

Orte

Theaterhaus Stuttgart

Initiator_innen

Jugend- Kultur- und Freundschaftsverein Stuttgart e.V.

Zielgruppen

Jugendliche und junge Erwachsene bis 30 Jahre mit Migrationshintergrund sowie Familienmitglieder und Jugendgruppen

w

Themenfelder

  • Migration, Flucht und Asyl
  • Vielfalt und Diversity
h

Typ der Einzelmaßnahme

  • Kulturelles Angebot
  • Projekt zur außerschulischen Jugendbildung