We all came out of a pussy - did we?! - Festival

Diskutieren, informieren, enttabuisieren: Am 4. November 2023 kehrte das FF*GZ Stuttgart e.V. mit der vierten Edition von „We all came out of a pussy“ in die RAMPE und somit an den Geburtsort des Festivals zurück.

Unter dem Zusatz „did we?!“ hinterfragten wir mit einem vielfältigen Programm aus Ausstellung, Workshops, Lesung, Podiumsdiskussion, Vulva-Abformungen, Infotischen und Theaterperformance einen Tag lang bestehende gesellschaftliche Normen und Strukturen rund um die Themen Elternschaft, Verteilungsgerechtigkeit und vielfältige Familienformen. Denn (Queer-)Feminismus und Familienentwürfe/-planung sind gesamtgesellschaftliche und globale Anliegen, die kontinuierlich verteidigt und neu gedacht werden müssen!

Ziel war es, Raum für Austausch zu schaffen. Bisherige Erfahrungen (s. 2017, 2019, 2021) und bestehende Verbindungen ins Theater RAMPE und den Stuttgarter Süden haben gezeigt, dass sich das Theater in diesem Stadtbezirk mit seiner Zentralität und den vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten bestens eignet, sowohl das bestehende Vereinspublikum, als auch zahlreiche an den Themen interessierte Stuttgarter*innen und darüber hinaus zu erreichen. Mit dem Leitungswechsel zur neuen Spielzeit freuten wir uns, dass wir diese wichtige Verbindung auch mit dem neuen Team aufrechterhalten konnten. Unter dem Blickwinkel des Feminismus war es von jeher das Ziel, sich mit einem vielfältigen Programm bewusst an alle Menschen zu richten, weswegen die genannten Aspekte auch in diesem Jahr wieder bereits bei der Planung miteinbezogen und sich in den in den einzelnen Programmpunkten widerspiegeln sollten. Im Vergleich zu den Vorjahren wurde unter Reflektion der mehrfach am Titel geäußerten Kritik jedoch nochmals verstärkt ein tatsächlicher Schwerpunkt herausgearbeitet, um den Wunsch, auch in dieser Hinsicht ALLE Menschen mitzudenken, zu beachten. Unter dem Zusatz „did we?!“ sollten von der Geburt ausgehend bestehende gesellschaftliche Normen und Strukturen rund um die Themen Beziehungen, Elternschaft, Verteilungsgerechtigkeit und vielfältige Familienformen hinterfragt werden. Denn wir alle werden geboren, doch nicht alle kommen aus einer „pussy“ und nicht alle Menschen haben dieselben Startmöglichkeiten ins Leben. Darüber hinaus gab die Zusage zur Podiumsteilnahme von Steven Solbrig (-/they, arbeitet künstlerisch zur Sichtbarkeit von (Kunst und) Behinderung #inklusivekulturvermittlung aus der Perspektive der Disability Studies) den Anstoß, sich bereits in der Vorbereitung verstärkt mit dem Abbau von Barrieren auseinanderzusetzen, um möglichst vielen Menschen Zugang zum Programm zu ermöglichen.

 

Fonds

Aktionsfonds

Aktionszeitraum

4. November 2023

Orte

Theater Rampe Stuttgart

Initiator_innen

Feministisches Frauen*gesundheitszentrum Stuttgart e.V.

Zielgruppen

Menschen aller Geschlechter und Altersgruppen

w

Themenfelder

  • Empowerment
  • Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt
  • Inklusion
  • Migration, Flucht und Asyl
  • Rassismus
  • Sexismus
  • Vielfalt und Diversity
  • Queerfeminismus
  • Frauen*gesundheit
h

Typ der Einzelmaßnahme

  • Aktionstag
  • Ausstellung
  • Fest
  • Informationsveranstaltung
  • Kulturelles Angebot
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Podiumsdiskussion
  • Workshops