„Zwischen Herkunft und Hiersein – Ein Erzählcafé zu unseren Geschichten“
Welche Erfahrungen machen Menschen mit Bezügen zum Balkan, osteuropäischen und post-sowjetischen Ländern in Deutschland? Welche Bilder begegnen ihnen – und welche Geschichten fehlen in der Öffentlichkeit? Und was bedeutet es, gesehen zu werden, wenn Klischees oft lauter sind als echte Erfahrungen? In unserem Erzählcafé zu Antiosteuropäischen Rassismus möchten wir genau darüber sprechen – gemeinsam und auf Augenhöhe. Wir wollen dabei bewusst Menschen aus Osteuropa, dem Balkan und aus zentralasiatischen Regionen mit einbeziehen, deren Lebensrealitäten in Deutschland häufig
wenig sichtbar sind. Viele erleben mehrfache Zuschreibungen: russischsprachig? slawisch? jüdisch? muslimisch? Flüchtling? Ausländer? – und gleichzeitig Rassismus, der sich überschneidet: antislawisch, antimuslimisch, antiziganistisch, antisemitisch.
Nach einem kurzen Input möchten wir Raum geben für eure Perspektiven zu Fragen, wie: Wo begegnen euch Vorurteile? Wo findet ihr Verbundenheit, Humor sowie Widerstandskraft? Was ist Heimat für euch? In welcher Sprache denkt, fühlt, träumt ihr? Was gibt euch Freude und Sicherheit? Das Erzählcafé wird moderiert und gestaltet von Lucija Marošević und Jana Aslan-Moor (Beide tätig in der politischen Bildungsarbeit in der Einwanderungsgesellschaft)
Der Austausch lebt von euren Stimmen. Sprecht gern auf Deutsch – oder in der Sprache, in der sich eure Geschichte richtig anfühlt. Wir laden euch ein, mit uns sichtbar zu machen, was zu oft unsichtbar bleibt – und gemeinsam zu erkunden, welche Vielfalt und Stärke in unseren Biografien steckt.
Wann? 29. März 2026, 17:00–19:00 Uhr + Ausklang
Wo? Experimentierraum, Katharinenstr. 21d, 70182 Stuttgart
Snacks, Musik & Zeit zum Bleiben
Für Menschen mit Bezügen zu Osteuropa, Balkan & Zentralasien – und alle, die zuhören möchten
Dialogisch, offen, respektvoll – bringt eure Geschichten, Bilder oder Erinnerungsstücke mit!