Kinderbücher gegen Diskriminierung

Kinderbücher gegen Diskriminierung

Unsere Gesellschaft ist vielfältig – doch leider sind Spielmaterialien und Bücher noch immer nicht auf die Vielfalt der Gesellschaft abgestimmt und Kindern wird somit häufig nicht die ganze Bandbreite vermittelt.

Besonders Transidentität und Rassismus sind zwei Themen, die kaum bis gar nicht kindgerecht behandelt werden. Das führt dazu, dass Kinder Rassismus als normal und Transidentität als abnormal wahrnehmen, wenn sie älter werden. Mithilfe von Kinderbüchern und dem Thematisieren dieser Gebiete ist es möglich, spätere Generationen offen und empathisch für ihre Mitmenschen zu erziehen.
Betroffenen Kindern soll darüber hinaus eine Möglichkeit gegeben werden, sich mitzuteilen, um späteren psychischen Schädigungen und therapeutischem Bedarf vorzubeugen.

Im Projekt sollen Stuttgarter Einrichtungen besucht werden, um mit diesen das Kinderbuch „Der Hund, der eigentlich ein Vogel ist“ zu betrachten bzw. eine Lesung zu gestalten und anschließend mit den Kindern über das Thema des Buches ins Gespräch komme. Mitte des Jahres wird ein zweites Kinderbuch dazukommen, welches Rassismus thematisiert.

Begleitend zu beiden Büchern soll ein Leitfaden verfasst werden, welcher Pädagog*innen dazu dienen soll, diese Themen in ihren Einrichtungen in der Zukunft weiterhin zu thematisieren und angemessen damit umzugehen, um nachhaltigen Umgang in die Einrichtungen zu etablieren. Die Kinderbucherstellung ist nicht Teil des Projekts. Die Erstellung von Lehrmaterial für Pädagog*innen sowie die Lesungen sind Hauptbestandteil des Projekts.

Fonds

Jugendfonds

Aktionszeitraum

April bis Dezember 2021

Orte
  • Interessierte KITAs
  • Grundschulen
  • Horte
  • Pädagogische Einrichtungen
Initiator*innen

Bücherpädagogik

Zielgruppen

Kinder im Raum Stuttgart

Themenfelder
  • Rassismus
  • Demokratiestärkung
  • Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt
  • Vielfalt und Diversity
Typ der Einzelmaßnahme
  • Pädagogisches Angebot
  • Medienprojekt
Weitere Informationen